Bei ihrem letzten Sieg gegen den SV Krefeld 72 III hatten die Oberliga-Wasserballer des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 leichtes Spiel. Weil der Gegner in der Partie am Freitag (17. April) keine Mannschaft zusammenbekam, wurde diese mit 10:0 zugunsten der Hausherren gewertet. So einfach wird es die SGW Rhenania/Poseidon Köln II am Dienstag (21. April, 20.30 Uhr) den Hammern nicht machen. Für sie ist das Spiel im Rheinland das erste von drei Auswärtspartien in Serie.
Aktuell führt der SC Rote Erde die Oberligatabelle souverän mit neun Punkten Vorsprung an. Allerdings hat Verfolger Düsseldorf II bisher ein Spiel weniger absolviert. Hinzu kommt, dass die Rückrunde für die Mannschaft von Trainer Kristian Berg mindestens auf dem Papier schwerer einzuschätzen ist als die Hinrunde. Denn in den verbliebenen acht Begegnungen muss der SC Rote Erde immerhin fünfmal auswärts ran. „Die drei Auswärtsspiele werden zeigen, wo wir stehen. Nur wenn wir auch auswärts bestehen können, können wir am Ende oben stehen“, prognostiziert Berg.
Die SGW Rhenania/Poseidon Köln II steht aktuell zwar nur auf dem vorletzten Platz der Liga. „Wir werden aber nicht den Fehler machen, irgendeinen Gegner in der Liga zu unterschätzen“, betont der Rote Erde-Coach. Dass man mit den Kölnern rechnen muss, bewiesen diese zuletzt mit einem 14:8-Auswärtserfolg beim Uerdinger Schwimmverein 08. Zuvor nahmen sie zuhause Schlusslicht Rheinhausen mit 18:7 regelrecht auseinander.
Das Hinspiel gegen Köln im Maximare entschieden die Hammer mit 21:11 für sich. Auswärts rechnet Trainer Berg jedoch mit einem stärkeren Gegner. „Die Spiele in Köln waren immer unangenehm. Das ist ein Gegner, der sehr schwer einzuschätzen ist“, sagt er. Viel hänge davon ab, mit welcher Besetzung die Gastgeber aufliefen. Die Hammer selbst hatten zwischenzeitlich in der Saison mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Auch vor dem Kölnspiel gebe es noch „ein, zwei Fragezeichen. Aber wir werden sicherlich eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken können“, kündigt Berg an.
Das Ziel sei klar: „Wir wollen einen weiteren wichtigen Schritt machen, um die Tabellenführung dauerhaft zu verteidigen.“ Wichtig werde auch sein, sich gegen eine Mannschaft wie Köln nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, weder durch den Gegner, noch durch Schiedsrichterentscheidungen oder andere Einflüsse, so Berg. Der Hammer Coach ist überzeugt: „Wenn wir einen konzentrierten und disziplinierten Auftritt hinlegen, stehen die Chancen auf drei Punkte sehr gut.“ boh








