Nur sieben Tage nach dem 11:10-Sieg des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 in der Oberliga bei der SGW Iserlohn kommt es am Freitag (6. März, 20 Uhr) erneut zu einem Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, diesmal im Hammer Maximare. Die beiden Konkurrenten messen sich im NRW-Pokal miteinander. Rote Erde-Trainer Kristian Berg will unbedingt die Runde der letzten acht Teams erreichen. Auch, weil seinem Team als Belohnung für einen Sieg ein besonderes Erlebnis in der kommenden Saison winkt.
Denn mit einem Einziehen in die nächste Runde sind die Chancen groß für eine Qualifikation für den Pokalwettbewerb des Deutschen Schwimmverbandes. In diesem Falle dürfen die Hammer auf ein Heimspiel gegen attraktive Gegner aus der 1. oder 2. Bundesliga hoffen. Zunächst einmal muss der SC Rote Erde dafür allerdings die Hürde Iserlohn aus dem Weg räumen. Keine leichte Aufgabe. Den Sieg in der Vorwoche im Sauerland mussten sich Rote Erde hart erkämpfen.
“Die Voraussetzungen sind wieder ähnlich. Wir müssen hinten gut verteidigen, das körperliche Spiel der Iserlohner annehmen und unsere Chancen konsequent nutzen”, fordert Rote Erde-Coach Berg. Anknüpfen will er an die Leistung in den ersten dreieinhalb Vierteln beim Auswärtsspiel im Sauerland. Dreieinhalb Minuten vor Ende der Partie lagen die Hammer klar mit 11:7 vorn und sahen schon fast wie die sicheren Sieger aus. In den letzten Minuten leisteten sie sich allerdings zu viele Fehler und brachten den Auswärtssieg doch noch in Gefahr. “Das darf uns zuhause nicht passieren”, stellt Berg klar.
Im NRW-Pokal überzeugen konnte am Mittwoch (4. März) bereits die Reserve des SC Rote Erde, die den drei Klassen höher in der Wasserballliga West spielenden SV Blau-Weiß Bochum einen harten Kampf lieferte. Zwei Viertel lang war der Ausgang der Partie völlig offen. Erst danach geling es dem haushohen Favoriten, sich vom SC Rote Erde II abzusetzen und mit einem 21:13-Sieg in die nächste Runde einzuziehen. “Was die zweite Mannschaft gegen Bochum gezeigt hat, war wirklich eine absolut geniale Leistung. Der Gegner ist zwischenzeitlich ganz schön nervös geworden”, berichtet Berg.
Auf einen solch couragierten Auftritt setzt der Hammer Trainer auch gegen Iserlohn. Eine gute Nachricht für den SC Rote Erde: Nach einem Auslandsaufenthalt kehrt Nils Rose in die Mannschaft zurück, der zu Beginn der Saison mit starken Leistungen überzeugt hatte. Coach Berg selbst allerdings fällt aus beruflichen Gründen gegen Iserlohn aus. Er wird am Beckenrand von seinem Bruder Carsten vertreten.
Foto: Konstantin Berg






