Drei Siege in drei Spielen, Platz eins in der Oberliga-Tabelle: Für die Wasserballer des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 verlief der Saisonstart nach Maß. Allerdings hatten sie bisher ausschließlich Heimspiele. Dass die Mannschaft auch auswärts bestehen kann, muss sie am Samstag (18.20 Uhr) beim traditionell heimstarken Stolberger SV beweisen.
„Stolberg hat eine seit Jahren sehr gut eingespielte Mannschaft, gegen die wir uns immer schwer getan haben“, berichtet Rote Erde-Trainer Kristian Berg. Das Hinspiel in der Vorsaison verloren die Hammer in Stolberg mit 9:12. Zuhause setzten sie sich mit 14:10 durch. Allerdings entschied sich die lange hart umkämpfte Partie erst im letzten Viertel. „Das wird ein Spiel, in dem es auf Kleinigkeiten ankommen wird“, glaubt Berg. Er ist sich jedoch sicher, dass sein Team „alles in die Waagschale werfen wird, um den nächsten Erfolg einzufahren. Wir wollen den ersten Platz verteidigen.“
Im Heimspiel am Montag gegen die Bundesliga-Reserve des Uerdinger SV 08 tat sich der SC Rote Erde nach langer Spielpause über Weihnachten und Neujahr zunächst schwer. Erst im letzten Viertel drehten die Hammer auf und sicherten sich einen 13:10-Erfolg. Weitere Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen können sie sich jedoch vor dem wichtigen Oberligaspiel gegen Stolberg noch am Freitag holen. Im NRW-Pokal muss Rote Erde beim Bezirksligisten ASC Duisburg IV (20.30 Uhr) antreten.
„Ich rechne mit einer erfahrenen Mannschaft, in der einige altgediente sicher auch Bundesligaerfahrung mit sich bringen. Dennoch wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung“, stellte Rote Erde Coach Berg klar. Dass die Belastung für seine Mannschaft bei zwei Spielen binnen zwei Tagen zu groß sein könnten, fürchtet er nicht. Für ihn ist die Partie in Duisburg vielmehr eine willkommene Gelegenheit, wieder besser in den Rhythmus zu kommen, um gegen Stolberg nicht wieder zu Beginn der Partie kalt erwischt zu werden.
Zudem setzt Berg darauf, im Verlaufe des Spiels viel durchwechseln zu können. Fest steht bereits, dass Stammtorwart Justus Berg in Duisburg eine Pause bekommt und im Kasten von Rückkehrer Brock Jones ersetzt wird. „Brock hat mein volles Vertrauen. Er wird seine Sache gut machen“, ist sich Berg sicher. Das Ziel im NRW-Pokal sei „ganz klar, dass wir so weit kommen wollen wie möglich. Priorität hat aber für uns eindeutig die Oberliga“.










