Traditionell beginnt für die Schwimmerinnen des Swim Team TuS 1859 Hamm das Jahr mit dem Deutschen Mannschaftswettbewerb Schwimmen (DMS), dem Ligawettbewerb im Deutschen Schwimmsport. Hier werden alle olympischen Beckendisziplinen zweimal geschwommen und die erreichten Zeiten in Punkte umgerechnet.
Nach dem Aufstieg der Damen letztes Jahr in die Oberliga West, der dritten Liga in Deutschland, war der Auftrag für dieses Jahr klar: die Liga halten! Anna-Lena Kuhn, Ann-Kathrin Teeke, Kim Breitenbruch, Pia Alpmann, Hanna Lichte, Carlotta Meese, Charlotte Dielenschneider und Anna Meyer gingen diese Aufgabe höchst motiviert und engagiert an. Leider fielen Carla Nolte und Karina Dering gesundheitsbedingt kurzfristig für die Veranstaltung in Oberhausen aus. „Dass Carla und Karina so kurzfristig ausgefallen sind, ist natürlich erstmal schade für die beiden, die schon sehr gerne geschwommen wären. Und bedeutet natürlich auch, dass die anderen das auffangen und dadurch mehr Strecken schwimmen mussten und die Belastung bei allen wesentlich höher ausfiel als geplant.“ So Trainer Michael Stenzel. Groß beeinflussen ließen sich die acht Schwimmerinnen des TuS 1859 davon nicht. Schon mit den ersten Starts zeigte sich, dass sie die gute Form vom Jahresende durch das Training in den Weihnachtsferien mit ins neue Jahr nehmen konnten. Und ebenso schnell zeigte sich, dass die Damen mit den Abstiegsplätzen nichts zu tun hatten. Dank vieler persönlicher Topleistungen sprang das Team in der Blitztabelle zwischenzeitlich sogar auf den ersten Platz.
Weil aber alle 10 Mannschaften der Oberliga in der Tabelle immer sehr eng beieinander lagen, musste die Intensität immer hochgehalten werden. Vor allem im zweiten Durchgang hielt das Team vom TuS 1859 kämpferisch dagegen und trotz der sehr hohen Belastung aller zu diesem Zeitpunkt, wurden immer noch starke Leistungen abgeliefert. Am Ende erreichten die TuS-Schwimmerinnen mit 16159 Punkten den fünften Platz und hielten bravourös die Liga. Michael Stenzel: „Wir konnten im vierten Jahr in Folge unsere Gesamtpunktzahl verbessern, das ist schon herausragend und alles andere als selbstverständlich. Damit haben sich die Damen ein weiteres Jahr in der Oberliga mehr als verdient!“








