Die U-14-Wasserballer des SC Rote Erde Hamm im TuS 59 haben ihren Heimvorteil genutzt und im Maximare souverän die Qualifikation für den Pokalwettbewerb des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) geschafft. Das Team von Trainer Justus Berg sicherte sich hinter Topfavorit ASC Duisburg überraschend den zweiten Platz. Ausgereicht für die Teilnahme am DSV-Pokal hätte bereits der vierte Rang.
„Natürlich haben wir uns gute Chancen ausgerechnet, dass wir eine Mannschaft hinter uns lassen und die Qualifikation für den Pokal schaffen. Ich hätte aber nie damit gerechnet, dass wir Zweiter werden würden. Die Jungs haben sich wirklich voll reingehängt“, lobte Berg.
Den Grundstein für den Erfolg vor zahlreichen Fans im Maximare legte der Rote Erde-Nachwuchs bereits im Auftaktspiel mit einem 11:8-Sieg gegen die SGW Rhenania/Poseidon Köln. Auch von einem 0:3-Rückstand ließen sich die Hammer nicht beirren und drehten bereits im zweiten Abschnitt die Partie. „Der Start in die Partie gegen Köln war katastrophal. Aber danach haben wir einen echten Lauf hingelegt“, berichtete Coach Berg.
Gegen Topfavorit ASC Duisburg kassierten die Gastgeber wie erwartet eine Niederlage. Allerdings fiel sie mit 6:10 knapper aus, als erwartet. Entscheidend für den zweiten Platz sollte das dritte Spiel gegen den SV Krefeld 72 werden, das der SC Rote Erde mit 8:6 für sich entschied. „Jeder hat am Limit gespielt. Das war sicher die stärkste Leistung, die wir bei dem Turnier gezeigt haben“, so Trainer Berg. Gegen den Turnierletzten Duisburg 98 hatten die Hammer wiederum keine Mühe. Die Partie ging mit 14:4 deutlich an die Hausherren.
Der unerwartete zweite Platz beim Qualifikationsturnier erhöht auch deutlich die Chancen für den SC Rote Erde beim Deutschen Pokalwettbewerb. Denn in der Vorrunde, die am 14. und 15. November ausgetragen wird, bekommen die Hammer aus den anderen Landesgruppen neben einem Erstplatzierten auch einen Dritt- sowie einen Viertplatzierten zugelost. „Dadurch haben wir eine echte Chance, es auch auf die Endrunde der besten acht Teams zu schaffen”, freute sich Trainer Berg.











