TuS 1859 Hamm e.V.

Fechtabteilung

FechteninAktionAm Anfang jeder Ausbildung steht die sog. Beinarbeit, d.h. die spezifische Art der Fortbewegung des Fechters, die ihm erlaubt auch bei hoher Geschwindigkeit und abruptem Tempowechsel im Gleichgewicht zu bleiben und seine Waffe sicher zu führen. Parallel dazu werden einfache Angriffe und Paraden eingeübt. Mit wachsendem Können werden die Aktionen komplexer und schwieriger.

Daneben betreiben wir natürlich auch viel Aufwärmgymnastik oder machen Mannschaftsspiele, damit wir vor dem Fechten schön warm und aufgelockert sind.
Am Ende der Ausbildung steht die Anfängerprüfung.

Der Fechter erhällt seinen Fechtpass und darf nun an Turnieren teilnehmen. Die ausgebildeten Fechter fechten während des Trainings untereinander, nehmen aber auch weiterhin ständig Lektionen beim Trainer, um ihr Können noch weiter zu steigern.Wer sich fit fühlt hat die Möglichkeit die an fast jedem Wochenende im Bundesgebiet stattfindenden Turniere zu besuchen und sich mit den Fechtern anderer Vereine zu messen.

Einen genaueren Einblick verschafft natürlich nur ein Besuch bei uns. Wir freuen uns über jeden Sportbegeisterten, der auch Gelegenheit bekommt einige Zeit unverbindlich mitzumachen um sich eine Meinung über unseren Sport zu bilden.

Als ideales Eintrittsalter sehen wir ab 7 Jahre an, aber auch ältere Interessierte sind herzlich willkommen. Denn Fechten ist in jedem Alter erlernbar.

P4197114 2Wie Sie bereits aus unseren Bildern gesehen haben, benötigt man als Fechter eine spezielle Ausrüstung.

Sie besteht von oben nach unten aus :

  • Maske
  • Jacke und darunter das Plastron
  • Brustschutz (Damen)
  • Fechthandschuh für den Waffenarm
  • Hose
  • Strümpfe
  • Turnschuhe

Für das Fechten mit elektrischer Trefferanzeige ausserdem noch ein Körperkabel. Und natürlich die verschiedenen Sportwaffen Florett, Säbel oder bei uns eben den Degen.

Alle Ausrüstungsstücke genügen, höchsten Sicherheitserfordernissen, so dass Fechten ein ungefährlicher Sport ist.

Eine Minimalausrüstung für unsere Neulinge wird für eine begrenzte Zeit vom Verein gestellt.

 

 

 

- Warum Sportfechten für die Identitätsbildung bei jungen Mädchen förderlich ist

Ich bin schlecht in Sport, weil ich ein Mädchen bin.“ - Solche Sätze und eine steigende Sportverdrossenheit sind ab der achten Klasse bei immer mehr pubertierenden Mädchen zu beobachten. Ein Wunder ist es nicht, im Sportunterricht bekommen sie immer mehr gespiegelt, dass sie nicht so schnell laufen, weit springen und durchsetzungsfähig seien wie Jungen. Natürlich werden Jungen und Mädchen ab jetzt auch getrennt gewertet, aber das Gefühl, einfach nicht so gut zu seien, bleibt.
Der Körper verändert sich und wo die Jungs auf einmal stark an Größe und Kraft zu legen, bekommen Mädchen ihre weiblichen Formen. Dies führt zusätzlich zu einer Verunsicherung in Kleidungsfragen. Lieber so wenig oder lieber so viel wie möglich Kleidung tragen?
Kein Wunder, dass viele gerne der unangenehmen Unklarheit aus dem Weg gehen und das mit dem Sport machen so weit wie möglich reduzieren.
Dabei ist Sport wichtig, es unterstützt neben den gesundheitlichen Aspekten auch das Selbstbewusstsein sowie ein positives Körpergefühl.

DiaNeViele dieser negativen Faktoren begegnet man im Fechtsport, zumindest in der Abteilung des TuS 59 Hamm, nicht. Zunächst ist die Fechtkleidung vorgeschrieben. Sich groß zu fragen was und wie viel Körperfläche man bedecken soll, stellt sich also gar nicht. Außerdem wird beim Fechten (fast) alles aus sicherheitstechnischen Gründen verdeckt. Was im Sommer durchaus unangenehm werden kann, ist gerade für unsichere Mädchen ein Segen.
Viel Wichtiger ist aber die stark heterogene Trainingsgruppe. Dies bedeutet, dass viele unterschiedliche Alters- und Leistungsklassen zusammen trainieren. Dabei kommt man ums soziale Lernen nicht drum herum. Die Schwächeren lernen von den Stärkeren und die Älteren lernen Verantwortung für die Jüngeren zu übernehmen. Dieses Konzept führt zu einer Reduzierung des Leistungsvergleiches. Denn ob man jetzt langsamer läuft oder weniger Liegestütze schafft, fällt durch die Diversität der Trainingsteilnehmer nicht groß auf.
Gleichzeitig ist Fechten ein sehr vielfältiger Sport. Neben Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer, sind auch Motorik, Taktik, Konzentration und Nervenstärke ausschlaggebend für den Erfolg. Marie3Es gilt also schon beim Aufwärm- und fechtspezifischen Training möglichst viele dieser Fähigkeiten zu schulen. Das Ergebnis ist ein vielseitiges Programm, in welchem Jungen keineswegs mehr Vorteile haben als Mädchen. Besonders bei koordinativen Übungen haben sie durch ihre Wachstumsschübe sogar eher Nachteile.
Dies gilt auch für das spätere Fechten an sich.

So beschreibt die langjährige Fechterin Lynn Schockenhoff: „Natürlich Lynn2waren die Jungs mir irgendwann rein körperlich gesehen überlegen, aber das heißt noch lange nicht, dass sie besser fechten als ich! Die meisten der männlichen Fechter in unserem Verein sind gleichstark, da habe ich gute Chancen zu gewinnen.“
Auf die Frage, wie sich das auf ihre Selbstbewusstsein ausgewirkt hat, antwortet sie: „ Naja, es ist schon eine andere Art von Respekt, die man bekommt, wenn man nicht nur 'für ein Mädchen' ganz gut ist. Das kann man zwar nicht für Turniere oder den Leistungssport verallgemeinern, da ist man als Mädchen trotzdem noch unterlegen, aber im Breitensportbereich müssen sich die Männer ganz schön in acht nehmen.“

Um es auf den Punkt zu bringen: Fechten bietet jungen Mädchen auf besondere Weise die Chance Selbstbewusstsein, die Liebe zum Sport und ein gesundes Körpergefühl zu entwickeln.

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