TuS 1859 Hamm e.V.

Badminton - Abteilung

ab ca. 11 Jahren

Rad fahren, Schwimmen und Jogging zur Förderung der Kondition, Gymnastik zur Kräftigung/Stabilisierung/Mobilisation, zum Schutz vor Verletzungen und zum Ausgleich einseitigen Muskelaufbaus

Sprunggelenke, Knie, Arme, Schultern

Allgemeine Ausdauer, Schnelligkeit, Schnelligkeitsausdauer, Schnellkraft, Kraft, Kraftausdauer, Sprungkraft, Schlagkraft, Reaktionsvermögen, Gewandtheit, körperliche und geistige Beweglichkeit, Koordination, Konzentration, Emotionen (Freude bei Erfolgen oder über gelungene Kombinationen/ Enttäuschung nach Misserfolgen), soziales Verhalten (Kommunikation, Kooperation, Rücksichtnahme, Fairness)

Eine gute Schlagtechnik beim Drop (kurzer Ball hinter das Netz), Smash (Schmetterball), Clear (hoher, weiter Ball an die Grundlinie), Drive (schneller Ball aus der Feldmitte in die Feldmitte), sowie taktisches Verständnis beim Einzel und Doppel sind die Voraussetzungen für ein gelungenes Spiel.

Das Spiel kann als Einzel oder Doppel gespielt werden. Beim Einzel wird der Federball von einem Spieler von der Aufschlaglinie so ins gegnerische Feld geschlagen, dass er den Boden berührt oder der Gegenspieler den Ball nicht mehr regelkonform zurückschlagen kann (Punktgewinn). Das Netz darf dabei nicht berührt werden. Der Aufschlag muss im rechten Aufschlagfeld erfolgen und in das diagonal gegenüberliegende Feld gespielt werden. Gewinnt der Aufschläger einen Ballwechsel, so wird ein Punkt gezählt und der nächste Aufschlag muss nun vom linken Aufschlagfeld wieder in das diagonal gegenüberliegende Feld gespielt werden. Nur der Aufschläger kann Punkte machen. Nach einem Fehler geht das Aufschlagrecht an den Gegner. Der Satz ist beendet, wenn ein Spieler 15 Punkte mit zwei Punkten Differenz erreicht hat. Mit zwei gewonnenen Sätzen ist auch das Spiel entschieden.
Bei dieser Sportart ist das Stellungsspiel sehr wichtig, besonders im Doppel, wo lange Ballwechsel vorherrschen. Es gibt eine Vielzahl von Schlagarten, die in ihrer Stärke von leichten Stoppbällen bis zu heftigen Schmetterbällen reichen. Dies erfordert von den Spielern sowohl schnelle Reaktionen als auch eine enorme Ausdauer.

Das Spielfeld ist 13,40 Meter lang und 6,10 Meter breit. Über der Mittellinie ist das Netz so gespannt, dass sich die Oberkante in der Mitte 1,52 Meter und an den Pfosten 1,55 Meter über dem Boden befindet. Der Schläger ist sehr leicht, etwa 66 Zentimeter lang und an der breitesten Stelle des Schlägerkopfes 21 Zentimeter breit. Der Ball besteht aus Kork, der zur Stabilisierung mit 16 Gänsefedern versehen wird. Heutzutage werden die Bälle häufig auch aus Kunststoff hergestellt. Die Badmintonschuhe sind gut gedämpft, um besonders bei schnellen Antritten und Stopps die Gelenke zu schonen.

Ähnliche Spiele wurden bereits vor mehr als 2000 Jahren in Ostasien und bei den Azteken gespielt. In Europa gehörte das Spiel mit dem "Volant" zu den beliebtestens Freizeitvergnügungen der Adligen in der Barockzeit. Später breitete es sich auch in bürgerlichen Kreisen aus. Die eigentliche Geburtsstunde erlebte das Spiel, als das seit 1860 in Indien von englischen Offizieren gespielte „Poona“, die altindische Form des Federballspiels, 1870 nach Großbritannien kam. 1872 führte der Herzog von Beaufort auf seinem Landsitz Badminton in Gloucestershire das Spiel erstmals vor, das danach schnell populär wurde. Eine Weltsportart wurde Badminton erst nach 1945 durch die englischen Besatzungstruppen. Bald darauf machten die skandinavischen und vor allem die asiatischen Sportler der spielerischen Überlegenheit der Engländer ein Ende. Badminton wurde erst ab 1992 Olympische Disziplin. In Asien – China, Indonesien und Japan – gehört Badminton zu den Volkssportarten. In Deutschland erlebte das Spiel in den vergangenen Jahren eine rasante Aufwärtsentwicklung und avancierte nach Tischtennis und Tennis zur dritten großen Racketsportart.

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